Freies öffentliches WLAN am Rathausplatz in Eschborn und Montgeronplatz in Niederhöchstadt

DE-Spot stellt in Verbindung mit ansässigen Geschäften am Eschbornbern Rathausplatz und am Niederhöchstadter Montgeronplatz ein freies öffentliches WLAN bereit. Jeder Nutzer mit einem Smartphone, Tablet der Laptop hat einen uneingeschränkten und werbefreien Zugriff auf das Internet, ohne Zeit- und Datenlimit.

Einfach mit der WLAN Kennung (SSID) #DE-Spot verbinden – fertig.

Betrieben und bereitgestellt wird das freie öffentliche WLAN von der Firma DE-Spot aus Eschborn/Niederhöchstadt, dem Spezialisten für professionells WLAN. DE-Spot bietet den kompletten Service, um ein öffentliches WLAN anzubieten zu können. DE-Spot ist WLAN Internet Service Provider. Dank modernster und überwachter WLAN-Technik bietet DE-Spot einen zuverlässigen und schnellen Zugriff auf das Internet. (DE-Spot)

Veröffentlicht bei: https://www.pressebox.de/

CityWLAN: Start geplant für 1. September

Kronberg. – Der geplante Testbetrieb des CityWLAN startet voraussichtlich am 1. September 2018. Darüber informierte Bürgermeister Klaus Temmn im Rahmen der jüngsten Stadtparlamentssitzung.

Der Testbetrieb ist für zwölf Monate vorgesehen, könnte sich aber noch auf 36 Monate verlängern, sollte die Stadt Kronberg in den Genuss von Fördermitteln der Europäischen Union kommen. Im Rahmen des EU-Projektes „wifi4EU“ konnten sich Städte und Gemeinden für eine Förderung bewerben. Dabei übernimmt die EU bis zu 15.000 Euro an Kosten für die Installation von öffentlichem WiFi. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Betrieb mindestens drei Jahre erfolgt.

„Die so genannten Fördergutscheine sind allerdings stark limitiert“, erläuterte Temmen. Über die genaue Anzahl macht die EU keine Angaben, spricht nur davon, dass jedes EU-Mitgliedsland mindestens 15 Gutscheine erhalten wird und die Kommunen in der Reihenfolge der Beantragung ausgewählt werden. „Auch wenn die Aussichten auf eine Förderung sehr gering sind, wollen wir nichts unversucht lassen, haben uns für das Förderprogramm registriert und unmittelbar nach Freischaltung des Portals zur Online-Beantragung einen Förderantrag gestellt. Allerdings brach der Server der EU bereits kurze Zeit später zusammen“, berichtete er. Das Beantragungsportal war seither auch nicht erreichbar. Inzwischen hat die Stadt die Information der EU erreicht, in der die für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel den ersten Projektaufruf für kostenfreies WLAN in öffentlichen Plätzen „wifi4EU“ hat annullieren lassen. „Als Grund hierfür nannte die Kommissarin technische Probleme. Eine Fehlprogrammierung im System hatte dafür gesorgt, dass die Anträge, die im Windhundverfahren vergeben werden sollten, nicht mit dem Zeitstempel des Eingangsrechners versehen wurden. Vielmehr wurde die Uhrzeit auf dem Computer des Antragstellers registriert. Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen und eventuellen individuellen Abweichungen bei der Uhrzeit der jeweiligen Rechner kam es deshalb zu Verzerrungen. Nachdem dieser Fehler bemerkt wurde, sperrte man die Webseite und war seitdem nicht mehr erreichbar, berichtete Temmen den Stadtverordneten.

Für den ersten Projektaufruf hatten sich nach Angaben der EU mehr als 18.000 Kommunen registriert und innerhalb der ersten Stunden, in denen das Portal geöffnet war, wurden 11.000 Anträge eingereicht, darunter auch jener der Stadt Kronberg im Taunus.

Das Budget des ersten Aufrufes soll nun auf den nächsten Aufruf im Herbst 2018 übertragen werden. Die bereits abgegebenen Registrierungen für das Portal „WiFi4EU“ bleiben bestehen, sodass bereits registrierte Kommunen im Herbst erneut einen Antrag stellen können. Darüber hinaus können sich auch Kommunen registrieren und einen Antrag einreichen, die beim ersten Aufruf noch nicht teilgenommen haben. „Die Stadt Kronberg im Taunus wird also einen neuen Anlauf starten müssen, wenngleich die Chancen auf Förderung äußert gering sein dürften. Sollten wir einen positiven Förderbescheid erhalten, werden wir gegegebenenfalls einen Nachtrag zum Vertrag für den Testbetrieb verfassen“, so Temmen. (mw)

Quelle: www.taunus-nachrichten.de

Neue Fußgängerzone in der Neuen Rothofstraße

Die Frankfurter Zeil bekommt Konkurrenz

Die Zeil ist nicht mehr Spitze im bundesweiten Vergleich. Bei den Mieten holt Berlin auf, bei der Passantenfrequenz schneiden sogar Einkaufsmeilen in deutlich kleineren Städten besser ab. Aber es gibt in der westlichen Innenstadt eine neue Einkaufslage, die versucht, sich zu etablieren.

(…)

Beide Straßen liegen am westlichen Rand der City – und gerade dort tut sich viel. In der Neuen Rothofstraße, einer Parallelstraße der Goethestraße, ist Frankfurts jüngste Fußgängerzone entstanden. Bisher ist das noch wenig bekannt. Nachdem jetzt ein Großteil der Bauarbeiten abgeschlossen ist, soll sich das ändern. Zwei Investoren, die dort Ladenflächen anbieten, wollen künftig gemeinsam für den Standort werben. Bisher gab es noch nicht einmal einen einheitlichen Namen: Das „Maro“, ein Büro- und Geschäftshaus an der Neuen Mainzer Straße, firmierte unter „Opernquartier“, das benachbarte „Junghof“, ein umgebautes Bürohaus, unter „Goetheviertel“. Jetzt wird die Einkaufsstraße einfach unter dem Namen „Neue Rothof“ beworben. Eine Internetseite wurde bereits eingerichtet. Demnächst sollen auch Veranstaltungen Kunden an den Rand der City locken. Möglich seien etwa Modeschauen auf der verkehrsberuhigten Straße, berichtet Philipp Cronenmeyer, Sprecher des Unternehmens Groß & Partner, welches das „Maro“ entwickelt hat. „Derzeit überlegen wir, wie wir die Straße noch verschönern können.“ Vor den Läden sollen Lounge-Möbel zum Verweilen einladen, Cronenmeyer kann sich außerdem eine Begrünung vorstellen. Freies WLAN soll ebenfalls installiert werden.

(…)

Quelle: fnp.de, Günter Murr

Bürger nutzen öffentliches WLAN in den Taunus-Kommunen

Grenzenlos online

Beim Stadtbummel im Internet surfen, Informationen zu Sehenswürdigkeiten mal schnell nachlesen oder schauen, wo es gerade die besten Schnäppchen gibt. Öffentliches WLAN soll das möglich machen. Auch viele Taunus-Kommunen setzen mittlerweile darauf.

Hochtaunus.
An „smarten“ Angeboten geht inzwischen kaum noch ein Weg vorbei. So investieren rund 80 Prozent der Hotels weltweit in eine bessere WLAN-Abdeckung, und die Deutsche Bahn rüstet auf, damit alle Reisenden kostenlos ins Internet können. Auch Städte und Kommunen im Taunus setzen immer mehr auf diese drahtlosen lokalen Netzwerke.

„Die Einführung von öffentlichem WLAN in den Innenstädten kann den jeweiligen Standort stärken“, sagt die Industrie- und Handelskammer (IHK). Solche Internet-Hotspots seien vor allem für den Einzelhandel und den Tourismus von Bedeutung: Sie würden die Zentren beleben und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Die IHK empfiehlt: „WLAN-Angebote sollten Bestandteil einer allgemeinen Strategie zur Entwicklung der digitalen Infrastruktur der Städte sein.“

Wie genau Gemeinden profitieren können, erklärt Roman Hennes, Marketingmanager von hotsplots, einem Dienstleister für drahtlose Internetzugänge: „Ein solches WLAN-Netz kann als direkter Kommunikationskanal zum Bürger und Besucher genutzt werden.“ Mittels einer vorgeschalteten Internetseite, auf der man landet, sobald man über einen städtischen WLAN-Hotspot ins Netz geht, könne die Stadt eigene Inhalte vorstellen oder bewerben. „Und das, ohne hohe zusätzliche Kosten zu verursachen“, wirbt Hennes. Auch die Vorteile für die Anwender lägen auf der Hand: „Die Nutzer müssen nicht mehr das eigene, gegebenenfalls begrenzte mobile Datenvolumen verbrauchen und werden deutlich flexibler.“ Ausländische Besucher könnten sich so etwa das Roaming, also die Gebühren für die Smartphone-Nutzung im Ausland, sparen, wenn sie Informationen zu Hotels oder Restaurants nachschlagen oder Fotos hochladen wollen.“

WLAN im Hochtaunuskreis – Die Kommunen des Hochtaunuskreises gehen mit dem Thema sehr unterschiedlich um.

Bad Homburg: Erfahrungen mit Nutzer-Zahlen hat Bad Homburg bereits gemacht. Von Anfang Dezember bis Anfang Februar nutzten mehr als 5000 Menschen den Internetzugang am Kurhaus, es gab dort über 14 000 Logins. Vor knapp einem Jahr richtete die Stadt vier öffentliche Hotspots ein: Bahnhofsvorplatz, Kurhausvorplatz, Markt- und Rathausplatz. Dort steht pro Tag und Nutzer insgesamt eine Stunde lang das „WLAN Bad Homburg“ kosten- und passwortfrei zur Verfügung. Die Nutzer müssen lediglich den Nutzungsbedingungen zustimmen. Nach dieser ersten Stunde können sie sich dann für den kostenpflichtigen Service registrieren. Pro angefangene 24 Stunden kostet das 2 Euro, aber es gibt auch eine Monats-Flatrate. „Mit dem unkomplizierten Zugang zum Internet möchten wir unseren Bürgern und Gästen einen zusätzlichen Service bieten“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU). Rund 7000 Euro hat die Stadt für die Einrichtung gezahlt, pro Jahr fallen 5700 Euro für den Betrieb an. Geplant ist, das öffentliche WLAN auf städtische Einrichtungen wie die Stadtbibliothek zu erweitern. Beschlüsse liegen dazu aber noch nicht vor.

Oberursel: An fünf Standorten im Bereich vom Bahnhof bis zum Marktplatz sowie vom Rathausplatz bis zum Epinay-Platz hat die Stadt im vergangenen Jahr – mit Unterstützung der Süwag – das öffentliche und kostenfreie „WLAN Oberursel“ eingerichtet. Nachdem der Nutzer seine Mobilfunknummer eingegeben hat, erhält er einen Freischaltcode, der eine Woche gültig ist. „Für die Oberurseler Bürger, aber auch für Besucher unserer Stadt, haben wir einen klaren Mehrwert geschaffen: Schnelles Internet für jedermann“, sagt Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD.

Steinbach: In Steinbach liegt der Beschluss bereits vor – öffentliches WLAN soll kommen. Aber bei Details hält man sich noch bedeckt. Marcus Gipp, Leiter Finanzwesen, IT und Telekommunikation kann lediglich bestätigen, dass die Mittel bereitgestellt wurden und es eine öffentliche Ausschreibung geben soll, um das Projekt möglichst im zweiten Quartal umzusetzen. Als Standorte sind außer dem Rathaus das künftige Bürgerhaus, der Spielplatz am Weiher, Freier Platz und die Sporthalle angedacht.

Friedrichsdorf: Seit vergangenem Sommer wird die Friedrichsdorfer Innenstadt mit Houiller Platz und Hugenottenstraße, inklusive Philipp-Reis-Passage, mit dem öffentlichen WLAN „free-key-Friedrichsdorf“ abgedeckt – kostenfrei und ohne zeitliche Beschränkung. „Gleichzeitig haben wir die Stadtbücherei angeschlossen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Nutzer nur bei einem Provider anmelden müssen“, sagt Uwe Hild vom Amt für Wirtschaftsförderung. Selbstverständlich habe der öffentliche Friedrichsdorfer Internetzugang auch den zertifiziertem Surf-Guard-Jugendschutzfilter: Dieser sperrt von vornherein unerwünschte Websites, die als jugendgefährdend gelten.

Die Nutzer klinken sich am häufigsten von der Hugenottenstraße aus ins Netz ein. Hilds vermutet, das habe auch mit der nahe gelegenen Salus-Klinik zu tun: „Die Patienten verbringen sehr viel Zeit auf dem Landgrafenplatz und nutzen die dortige Möglichkeit, sich im Internet zu tummeln, sehr ausgiebig.“ Dass gerade ausländische Gäste tatsächlich länger auf dem Houiller Platz verweilen, beobachtet auch Stefano Fadda vom dort ansässigen Feinkostladen divertimento: „Dies gilt aber nicht unbedingt für die gastronomischen Betriebe. Zumindest bei mir hier hat sich diesbezüglich nichts verändert.“

Das Taunus Carré in Friedrichsdorf bietet einen eigenen, zeitlich unbegrenzten und kostenlosen „free Wifi“-Zugang an. „Für seine Kunden einen solchen Mehrwert zu schaffen, ist heute ja schon Standard“, sagt Center-Managerin Julia Steinmetz. „Und man sieht definitiv, dass dann auch die Verweildauer steigt.“

Kronberg: Die Stadt Kronberg befasse sich intensiv mit der Thematik WLAN, meint Andreas Bloching von der Wirtschaftsförderung. „Wir werden das Thema vermutlich so angehen, wie es aktuell viele andere Kommunen halten, und erst einmal an einigen wenigen Plätzen ein Angebot einführen“, sagt er. Zur Diskussion stünden derzeit folgende Standorte: Berliner Platz, Recepturhof/Friedrich-Ebert-Straße/Hainstraße sowie Ernst-Schneider-Platz in Schönberg und Dalles in Oberhöchstadt.

Königstein: In Königstein hält die Stadtbibliothek freies WLAN bereit. Aber sonst will die Stadt ihr Angebot nicht ausbauen: „Wir halten das nicht mehr für nötig, weil fast jeder inzwischen Flatrate-Tarife zur Verfügung hat“, heißt es dort.

Glashütten: Auch in Glashütten hat man sich mögliche Standorte ausgeguckt – der Rathausvorplatz in Glashütten, das Schwimmbad Schlossborn und das alte Rathaus in Oberems – und verschiedene Anbieter angefragt. „Es gibt erhebliche Preisdifferenzen“, erklärt Peter Asch von der Gemeindeverwaltung. Für die Installation von Antenne und Repeater an den drei Standorten liegen Angebote zwischen 4800 und 6000 Euro vor, die Monatspauschale bewegt sich zwischen 35 und 110 Euro. Zum Vergleich: In Bad Soden hat die Einrichtung eines WLANs am Bahnhof 8200 Euro gekostet, inklusive Verkabelung, Server, Router, Switcher und Antenne. Die monatlichen Kosten für den Provider belaufen sich dort auf gut 46 Euro.

Quelle: fnp.de, Stephanie Kreuzer